Plastik und Zuckerkram - die Sache mit den Mitgebseln

Neulich kam Kind klein von einer Geburtstagsfeier. Es hatte ein kleines Plastiktütchen dabei, gefüllt mit Zuckerkram und bunten Plastikkleinteilen der Kategorie: Vorsicht bei Kindern unter 3 - Erstickungsgefahr!

 

Der Zuckerkram war schnell weg, schließlich gibt es hier noch ein Geschwisterkind. Die Plastikkleinteile aber gingen den Weg aller Plastikkleinteile: einige wurde von den Katzen unter Sofa und Schrank gepfötelt, einige landeten im Staubsauger, und einige liegen bestimmt immer noch irgendwo herum, wir wissen nur nicht, wo. 

 

Ich finde ja, dass es Mitgebseltüten überhaupt nicht braucht. Einerseits ist der ganze Kindergeburtstag eine einzige Süßigkeitenschlacht, da brauche ich nicht auch noch Süßes mit nach Hause zu geben. Andererseits möchte ich selber als Mitgebsel-Geber auch keinen Plastikkram zu kaufen, der bei anderen Leuten vermutlich auch bloß im Müll landet. 

Am schönsten finde ich es, wenn sich die Mitgebsel aus dem Geburtstag ergeben.

 

Bei der Piratenparty zum Beispiel bekamen die Kinder ein Piratenschlauchtuch und selbstgebastelte Augenklappen aus schwarzem Tonpapier (die leider nicht lange gehalten haben). Beim Ritterfest bekam jedes Kind einen Schild und ein langes Seifenblasenschwert. Außerdem durften sie die Bälle vom Dosenwerfen behalten. In der Truhe von der letzten Schatzsuche lag für jedes Kind ein Stoffsäckchen mit ein paar Perlen zum Auffädeln.

 

Und wenn ich unbedingt was in Tüten packen muss, nehme ich schlichte Butterbrottüten aus Papier. Am liebsten sind mir die Braunen, die sind ein bisschen dicker, außerdem beschreib- bzw. bemalbar. Perfekt. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Stephan (Montag, 13 März 2017 20:53)

    Da hast du Recht, mittlerweile sind bestimmte Süßigkeiten drei Mal eingepackt. Viele packen die Sachen dann noch in eine Plastiktüte, aus Bequemlichkeit. Es gibt zu viel Müll, da sollten alle auch bei Geschenken gegensteuern.

    Viele Grüße